Tierbiographien
Pflegetiere
Unsere Tiere stellen sich vor

Candy:

Ich wurde im November 1990 in Kasachstan geboren. Mit meiner damaligen Familie lebte ich auf dem Land (daher auch meine Vorliebe für das Ratten jagen...). Da meine Familie Deutsch-Russen sind, wollten sie im Oktober 1995 nach Deutschland übersiedeln. Bei all dem Umzugsstress vergassen sie mich rechtzeitig gegen Tollwut impfen zu lassen. Als wir dann mit dem Flugzeug am Düsseldorfer Flughafen ankamen, sagten die Beamten dort, dass ich nicht bei meiner Familie bleiben dürfte. Stattdessen musste ich in Quarantäne !!! Und das für 30 lange Tage !!! So kam ich dann in das Düsseldorfer Tierheim. Zu dieser Zeit waren dort auch noch 3 kaukasische Owtscharkas aus dem gleichen Grund in Quarantäne. Meine jetzige Besitzerin (Katrin) hat sich da dann wohl in mich verguckt und wollte mich auch behalten. Als dann die Quarantänezeit vorbei war, meine Familie hatte sich auch gar nicht gemeldet, nahm sie mich mit zu sich nach Hause. Allerdings nur für 2 Tage. Da kamen dann nämlich doch auf einmal meine richtigen Besitzer ins Tierheim und holten mich ab. Katrin war sehr traurig, aber sie musste mich natürlich gehen lassen. In der ganzen Hektik vergass sie jedoch meinen Impfpass mit zugeben. Welche Folgen das später noch haben sollte, konnte damals noch niemand ahnen... Meine Familie nahm mich mit nach Stuttgart, wo wir in einem Übergangsheim leben mussten. Im Juli 1996, ich hatte die Zeit in Düsseldorf schon fast vergessen, wurde meiner Familie eine richtige Wohnung angeboten. Aber nur ohne Hund hiess es dort ! Da zu meiner Familie auch 2 kleine Kinder und eine Oma gehörten und Wohnraum knapp war, beschloss man die Wohnung zu nehmen. Also sollte ich schon wieder ins Tierheim, diesmal in Stuttgart. Zunächst rief man dort an, um zu fragen ob dort Platz für mich sei. Die Dame dort fragte nach, ob ich denn auch geimpft wäre? Ja, sagte meine Familie, aber einen Impfpass haben wir nicht. Der ist wohl noch in Düsseldorf. Daraufhin beschloss die Dame, im Düsseldorfer Tierheim anzurufen und nachzufragen. Wie es der Zufall wollte war ausgerechnet Katrin am Telefon. Sie sagte direkt, es müsse sich wohl um einen der Owtscharkas handeln. Nein, sagte die Dame, es handelt sich um eine kleine blonde Mischlingshündin mit dunklen Ohren... Katrin war erstmal völlig perplex, damit hatte sie nach all den Monaten nun wirklich nicht mehr gerechnet. Tja und dann ging alles ganz schnell : 3 Tage später setzte Katrin sich in den Zug, fuhr nach Stuttgart und holte mich ab ! Seitdem lebe ich wieder in Düsseldorf.

Frenja:

Ich wurde im Oktober 1992 geboren. Passend zu Weihnachten war ich dann 8 Wochen alt und somit das "perfekte" Weihnachtsgeschenk. Da ich ja noch so klein und süss war glaubte man offensichtlich mir nichts beibringen zu müssen. Wie es sich für so einen richtigen Terrier gehört, versuchte ich dies natürlich auszunutzen! Ich begann zu schnappen, wenn mir etwas nicht passte. Mein Futter bzw. mein Spielzeug konnte ich schon mit 4 Monaten richtig gut verteitigen.... Zähnefletschen genügte (meistens...). Meine damaligen Besitzer meinten nun, mit Härte und Schlägen mir diese Marotten austreiben zu müssen. Da dies aber nicht klappte (wenn ich mich richtig erinnere habe ich einfach weiter gebissen), beschlossen sie mich ins Tierheim zu bringen. Da war ich gerade 5 1/2 Monate alt. Da sie aber nicht zugeben wollten, mit mir nicht zurecht zu kommen, erzählten sie einfach, sie hätten mich gefunden. War ihnen wohl peinlich. Zu der damaligen Zeit war im Tierheim Katrin für Neuzugänge wie mich zuständig. Bei meiner Ankunft hatte ich richtig Angst und tat Katrin wohl leid. Deshalb nahm sie mich über`s Wochenende mit nach Hause. Dort liess ich so richtig meinen Charme spielen, nach dem Motto " Ich bin klein, arm und lieb..." Das funktionierte so gut, dass ich tatsächlich bleiben durfte. Als das klar war legte ich los und verstand überhaupt nicht, weshalb ich plötzlich nicht mehr Chef sein sollte !?! Ständig sollte ich mein Lekkerchen oder mein Spielzeug hergeben. Aber nicht mit mir!! Nach einiger Zeit merkte ich aber, dass das gar nicht schlimm ist, man bekam es ja wieder. Also liess ich mich überzeugen. Um das Hunde 1 x 1 zu lernen gingen wir in die Hundeschule. Das war richtig nach meinem Geschmack. Als Terrier will man schliesslich arbeiten. Auch Agility hat mir richtig Spass gemacht und beim Technischen Hilfswerk (THW) waren wir auch eine Zeitlang bei der Ausbildung zum Trümmersuchhund. Die Ausdauerprüfung über 15 Kilometer am Fahrrad war für mich ein Klacks. Beim THW habe ich mich als totaler Quitschtierfetischist geoutet. Diese Vorliebe, neben der für Bälle, Stofftiere und Zerr-Taue, habe ich bis heute beibehalten. Für ein Quitschi tu ich A L L E S ! Auch wenn ich nach all den Jahren mittlerweile ein richtig gut erzogener Hund bin, der sich mit Allem und Jedem verträgt, bin ich nach wie vor ein richtiger Terrier. Ab und an muss man doch versuchen seinen Kopf durchzusetzen, oder ???

Verstorben im Dezember 2005.

Frenja, der Nachruf...

Liebe Frenja.
Wir hoffen, dass Du da, wo bist, nicht mehr zu leiden brauchst. Die Zeit mit Dir werden wir nie vergessen. Du warst so frech, lieb, verschmusst und verspielt. Deine Jagd nach Quitschis war einfach genial. Du wirst uns fehlen. Wir hoffen, das Du da wo Du bist, immer Deine Leckerchen bekommst und es Quitischis gibt, so weit das Auge reicht. Im Herzen sind wir immer bei Dir.


Tossa, der Nachruf....

Liebe Tossa.
Du warst eine geniale Katze. Deine Art und Weise waren unübertroffen. Deine Begrüßungen, wenn wir nach Hause kamen, werden uns fehlen. Die Nächte, die Du uns mit Deinem Schnurren wachgehalten hast, werden wir nicht vergessen. Deine Anhänglichkeit bei allen unseren Tätigkeiten waren einfach nur genial.

Tossa, wir werden Dich vermissen und immer gerne an Dich zurückdenken.


Minka und Lara:

Geboren wurden wir am 7. Juli 1992. Am 19. Juli wurden wir, zusammen mit unserem Bruder, im Tierheim abgegeben. Unsere Mutter war verschwunden und hatte uns zurückgelassen. Nette Menschen fanden uns und brachten uns ins Tierheim. Wir hatten gerade die Augen aufgemacht und waren halt so richtige Flaschenkinder. Unsere jetzige Besitzerin, Katrin, war damals erst seit 3 Tagen dort aushilfsweise beschäftigt.
Sie fand uns natürlich super niedlich und bot sich an uns groß zu ziehen. Weshalb darüber alle so erfreut waren, konnte sie gar nicht verstehen. 3 schlaflose Nächte und mehrere Milchfläschchen später konnte sie es...
Unser Bruder ist dann aber leider ein paar Tage später plötzlich gestorben. So blieben nur wir über. Tja, und wenn man uns dann erstmal über Wochen hinweg aufgezogen hat, dann kann man uns auch nicht mehr hergeben.

Tore und Leo:

Wir wurden im Mai 2002 geboren. Am 14.09.2002 wurden wir, weil unser Besitzer eine Allergie bekommen hat, im Tierheim abgegeben. Dort hat Katrin sich direkt um uns gekümmert. Katrin hat dann mit Frank telefoniert, der wollte uns auch sofort haben. So sind wir dann am 18.09.2002 wieder umgezogen. Als wir dann bei Frank ankamen war der völlig aus dem Häuschen. Er hat uns direkt getauft, mit Alt, bäh, das war fies. Unsere Namen sind jetzt: Tore und Leo. Verstehen können wir das nicht ganz, aber Frank freut sich total und ruft uns immer zu: Checkt die Kölner! Wir wissen zwar nicht was das ist, aber wenn wir dann herumlaufen und mit dem Napf schmeissen, sind wir die Kings.
Nun leben wir schon einige Zeit bei Frank, und heute (Ostern 2003) haben wir zum 3 x Nachwuchs bekommen. Also, wir müssen schon sagen, Leo ist ein schöner Name für ein Weibchen (grins).
So, das wäre es erstmal.

Leider verstarben alle Mäuse.

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